Was ich heute kann besorgen…

… das verschiebe ich doch auf morgen!

Das neue Jahr hat gerade angefangen. Frisch und munter widmen wir uns den neuen Aufgaben. Doch schon schleicht sich eine alte Gewohnheit klammheimlich in unseren Arbeitsalltag ein: das Aufschieben. Aufschieben lautet im Fachjargon Prokrastination und ist keineswegs ein seltenes Phänomen. Es ist ein lästiger Begleiter, der uns sowohl während unserer Arbeit als auch außerhalb unseres Berufes gerne zum Verschieben unserer Aufgaben verführt. Da kann eine Planung auch noch so strukturiert und sinnvoll sein. Das Aufschieben erwischt uns doch auf kurz oder lang und macht uns einen Strich durch unsere Rechnung.
Betrachtet man es allerdings von der anderen Seite: Zumeist erledigen wir lästige Dinge, wie zum Beispiel das Sortieren der Akten, das Säubern der Gemeinschaftsküche oder den Haushalt erfolgreich – anstatt der eigentlichen Aufgabe. So gesehen darf es nicht gleichgesetzt werden mit Faulheit. Dennoch erledigen sich die eigentlichen Aufgaben nicht von alleine und warten immer noch auf unsere liebevolle Zuwendung. Wie bekommen wir das Aufschieben also in den Griff? Zunächst sollte nach den Gründen für das Aufschieben geforscht werden. Was machen Sie ungern und warum? Was setzt Sie unter Druck? Was hätten Sie anders machen können? Dabei notieren Sie Ihre Antworten schriftlich über einen Zeitraum, um dadurch Ihren Verhaltensweisen auf die Schliche zu kommen. Prokrastination ist eine Gewohnheit. Daher ist es ratsam, sich eine neue Gewohnheit anzueignen
und von der alten Gewohnheit des Aufschiebens Abschied zu nehmen. Planen Sie am Abend, was Sie am nächsten Tag erledigen werden. Notieren Sie sich Ihre Planung auch in der richtigen Reihenfolge und halten Sie sich an Ihre Vorgaben. Rechnen Sie auch genug Freizeit für Spaß und Erholung, sowie Pufferzeiten für Unvorhergesehenes ein. Setzen Sie Prioritäten. Was ist wirklich wichtig? Was kann noch etwas warten? Oder auch: Was kann delegiert werden? Zur Kategorisierung Ihrer Aufgaben helfen Ihnen Methoden, wie zum Beispiel das Eisenhower-Prinzip oder die ABC-Technik. Mehr Informationen zu diesen beiden Methoden finden Sie unter: http://karrierebibel.de/wichtig-versus-wurscht-das-eisenhower-prinzip/ und http://karrierebibel.de/todo-listen-fuer-mehr-produktivitaet/ . Seien Sie realistisch und nehmen Sie sich nicht zu viel auf einmal vor. Teilen Sie sich Ihren Berg von Aufgaben in kleine, überschaubare Häppchen. Das Erfolgsgefühl nach jeder erledigten Teilaufgabe spornt zum Weitermachen an. Zudem lassen sich Teilaufgaben besser planen. Ein weiterer Kniff beim Planen Ihrer Aufgaben: Fangen Sie mit der unangenehmsten Aufgabe an und machen dann mit der einfachsten weiter. Behalten Sie diesen Wechsel bei, so bleiben Sie länger motiviert. Belohnen Sie sich nach dem Erledigen von Teilaufgaben um bei Laune zu bleiben.
Denken Sie positiv! Die Macht der Gedanken spielt bei jedem Veränderungsprozess eine wichtige Rolle! Versetzen Sie sich mental in die Situation, wenn Sie die Aufgabe erledigt haben. Ist es nicht ein großartiges Gefühl?! Verharren Sie einen Moment gedanklich in diesem positiven Gefühl, das Ihnen das Erledigen der bevorstehenden Aufgabe geben wird, und dann ran an die Arbeit! Wenn Sie mehr Tipps gegen das Aufschieben erhalten möchten, dann zögern sie nicht uns für eine Beratung zu kontaktieren. Kostenfreie Orientierungsberatung zur aktuellen Situation – vereinbaren Sie jetzt einen unverbindlichen Gesprächstermin. Telefon +49(0) 30 49207072; email: info(a)gtd-pe.de