Und wie finanzieren Sie Ihr gemeinnütziges Projekt?

Möchten Sie sich sozial oder kulturell engagieren? Sie haben eine klare Zielvorstellung für Ihr eigenes Projekt oder Ihre Initiative? Dennoch fehlt Ihnen dazu das nötige Kleingeld?

An dieser Stelle möchten wir Ihnen gerne ein paar Denkanstöße für eine erfolgreiche Fördermittelantragstellung mit auf den Weg geben. So können Sie das Projekt finanzieren.

Zunächst gilt es zu klären, was Sie genau mit Ihrem Projekt oder Ihrer Initiative erreichen möchten. Eine klare Zielsetzung ist sowohl für Sie, als auch für den zukünftigen Fördergeber maßgeblich. Stellen Sie sich folgende Fragen: Was ist der Zweck meines Projekts? Wem dient mein Projekt – wer ist somit meine Zielgruppe? Wofür möchte ich Fördergelder innerhalb meines Projekts verwenden?

Haben Sie diese Fragen für sich deutlich beantwortet, so kann es auf die Suche nach den geeigneten Fördergeber gehen. Dabei gilt zu beachten, einen Fördergeber auszusuchen, der ein ähnliches Ziel verfolgt oder dieselbe Zielgruppe ansprechen möchte wie Sie mit Ihrem Projekt bzw. mit Ihrer Initiative. Sie sind auf einer Augenhöhe mit dem Fördergeber und Sie möchten beide den positiven Synergieeffekt nutzen, der durch Ihre Zusammenarbeit entsteht. Möchten Sie zum Beispiel durch Ihre Initiative benachteiligte Kinder unterstützen, so ist es nicht sinnvoll einen Fördermittelantrag an eine Stiftung zu stellen, die ausgesetzten Tieren zu einem neuen Zuhause verhilft.

Dieses Beispiel bietet die perfekte Überleitung zu dem Thema Antragstellung. Wie stellen Sie nun Ihren Antrag, wenn Sie den passenden Fördergeber gefunden haben? Auch hier sind klare und deutliche Formulierungen gefragt. Weshalb ist gerade dieser Fördergeber für Sie und Ihr Projekt interessant? Warum soll er gerade Ihr Projekt unterstützen? Welche Kriterien hat dieser Fördergeber an die Antragsteller?

Im Allgemeinen sollte ein Fördermittelantrag neben der Beschreibung der Ziele und der Zielgruppe auch die Angaben zum Antragsteller, eine Projektbeschreibung, einen Zeit- und Finanzplan, sowie einen Bericht über die Verwendungsnachweise beinhalten. Des Weiteren schafft ein Anruf bei dem Fördergeber oft Klarheit und liefert hilfreiche Informationen für die Formulierung der geforderten Inhalte des Antrags. Es kann auch der Fall sein, dass eine Stiftung keine Anträge mehr annimmt, dies allerdings nicht auf der Internetseite kommuniziert hat. Daher empfiehlt sich ein kurzer Anruf zur Sicherheit vor der Antragstellung.

Ansonsten ist Ihr Engagement eines der wichtigsten Argumente und Erfolgsfaktoren für den Erhalt einer Förderung! Also, trauen Sie sich an die Formulierung Ihres Fördermittelantrags und setzen Sie Ihre Projektidee in die Tat um!