Der Umwelt zuliebe – WEGWEISER TO GO für KMU

UmweltUmwelt – letzten Donnerstag war Tag der Umwelt. Das gibt uns den Anlass, um über das Thema Umweltschutz im Büro nachzudenken. Gern möchten wir Ihnen ein paar Tipps geben, wie Sie den Umweltschutz aktiv in Ihren Arbeitsalltag integrieren können. Und so beginnen wir schon vor Ihrer Ankunft am Arbeitsplatz, denn wie gelangen Sie und Ihre Mitarbeiter zur Arbeit? Fahren Sie selber mit dem Auto oder nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel? Mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren schont die Umwelt und fördert die Gesundheit, eine Fahrgemeinschaft zu gründen spart Kosten und Energie und stärkt gleichzeitig den Teamgeist.

Im Büro angekommen, können Sie viel Gutes für unsere Umwelt tun, zum Beispiel bei dem Papierverbrauch. Benutzen Sie Recycling-Papier und vermeiden Sie chlorgebleichtes Papier. Wenn recyceltes Papier nicht eingesetzt werden kann, so achten Sie bei dem Papierkauf auf FSC- oder PEFC-Zertifikate. Das Papier wurde dann chlorfrei und aus Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft hergestellt.

Zudem lässt sich Ihr Drucker oder Kopierer auf doppelseitiges Drucken einstellen. Somit sparen Sie ordentlich Papier. Das erreichen Sie auch, wenn Sie die Rückseite von bereits bedruckten Papier noch einmal verwenden, sei es als Schmierpapier für Notizen, oder auch für interne Ausdrucke. Oder Sie geben das einseitig bedruckte Papier Ihren Mitarbeitern mit Kindern mit nach Hause, sodass ihre Kinder es zum Malen und Basteln benutzen können, sofern natürlich keine vertraulichen Informationen darauf enthalten sind. Da freut sich nicht nur die Umwelt.

Nutzen Sie die Möglichkeiten des elektronischen Datenverkehrs per E-Mail, um Mitteilungen und Notizen zu verbreiten, denn nicht jede Notiz muss zwingend ausgedruckt werden. So vermeiden Sie unnötigen Papiermüll. Achten Sie generell auf das Wegwerfverhalten im Büro. Ermöglichen Sie die Mülltrennung, indem Sie verschiedene Müllbehälter für Papier, Restmüll, Plastik, Biomüll und Sondermüll bereitstellen. Zum Sondermüll zählen zum Beispiel Metall, Batterien und Druckerpatronen. Auch alte Geräte, die für Sie unbrauchbar geworden sind, werden von Wertstoffhöfen und Recycling-Zentren entgegengenommen.

Zum Thema Umweltschutz gehört auch der Aspekt des Energiesparens. Hier liegt der Fokus im Büro auf Ihren Computern. Denn diese können ganz schöne Energiefresser sein. Um dies zu vermeiden, achten Sie auf Ihr Nutzerverhalten. Schalten Sie den Computer am Ende des Arbeitstages und übers Wochenende komplett aus. Dabei sollten Sie auch schaltbare Steckdosenleisten verwenden und diese mit ausschalten, um unnötigen Stromverbrauch des Standby-Modus zu vermeiden. Ist keine abschaltbare Stromleiste vorhanden, so nehmen Sie die Geräte durch Ziehen des Steckers vom Stromnetz. Bei Nichtnutzung ihres Computers sollten Sie keinen Bildschirmschoner verwenden. Diese verbrauchen mehr Energie als man vermutet. Energiesparend hingegen ist es, wenn Sie den Computer bei Nichtbenutzung auf Schlafmodus einstellen. Und bei den Bildschirmen können Sie schon bei der Anschaffung auf die Größe achten – denn je kleiner der Bildschirm desto energiesparsamer ist er. Achten Sie auch hier bei längerer Nichtbenutzung darauf, dass Sie den Monitor ausschalten oder, wenn Ihr Computer über die Funktion der Energieverwaltung verfügt, so aktivieren Sie diese.

Treffen Sie beim Kauf von Drucker, Computer und Co. umweltbewusste Entscheidungen: wählen Sie Produkte, die das Energy Star Zeichen tragen, denn es verspricht geprüfte Energieeffizienz. Ein blauer Engel auf dem Gerät weist auf ein ressourcenschonendes Fabrikat hin. Wer auf Laptops anstatt Bildschirm-Computer umsteigt, entscheidet sich dadurch für ein energieeffizienteres Gerät, bei dessen Herstellung gleichzeitig weniger Ressourcen nötig waren.

Zu guter Letzt fragen Sie Ihre Mitarbeiter nach ihren Ideen zum Thema Umweltschutz und teilen Sie Ihr Wissen miteinander. Das kommt nicht nur der Umwelt zu Gute, sondern auch Ihrem Unternehmen.

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